Rechtsprüfung

 

Für jeden Gefahrstoff erfahren Sie die maßgeblichen Rechtsvorgaben – von der ArbMedVV über alle TRGS und Lagerklassen bis zu REACH. Auch kunden- und unternehmensspezifische Standards sind integrierbar.

In regelmäßigen Abständen werden die hinterlegten Rechtspflichten  aktualisiert. Diese Informationen werden in ChemScan® aktualisiert und können somit vom Unternehmen gegen die Änderungen  geprüft werden.

Alle Gefahrstoffe mit Inhaltsstoffen werden gegen die wichtigsten Rechtsvorgaben und zu beachtenden Grenzwerten geprüft:

  • Arbeitsplatzgrenzwete
  • Biologische grenzwerte
  • TRGS 906, 907, 910
  • REACH XIV, XVII

Alle Gefahrstoffe im Unternehmen können auf die erforderlichen arbeitsmedizinischen Untersuchungen für Ihre Mitarbeiter geprüft werden (ArbMedVV).

Die Europäische Union (EU) hat das REACH-System eingerichtet (ein integriertes System zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe) sowie eine Europäische Agentur für chemische Stoffe. Durch REACH sind Unternehmen, die Chemikalien herstellen oder importieren, verpflichtet, mit ihrer Verwendung verbundene Risiken zu bewerten und Maßnahmen zur Beherrschung der erkannten Risiken zu treffen. Die Pflicht zur Gewährleistung der Sicherheit der hergestellten oder in Verkehr gebrachten chemischen Stoffe liegt somit bei der Industrie.

Anwender, die Stoffe weiterverwenden, müssen auf der Grundlage der ihnen vom Lieferanten zur Verfügung gestellten Informationen die chemische Sicherheit der Stoffe bewerten, und im Anschluss geeignete Maßnahmen zur Begrenzung der Risiken treffen. Diese Bestimmungen ermöglichen außerdem den Behörden einen Überblick über die Verwendung eines Stoffes über die gesamte Lieferkette hinweg; sie können dann im Bedarfsfall weitere Informationen anfordern und angemessene Maßnahmen einleiten.

Die Agentur ECHA veröffentlicht ein in regelmäßigen Abständen aktualisiertes Verzeichnis von Stoffen mit extrem bedenklichen Merkmalen („Kandidatenliste“). Dazu können folgende Stoffe gehören:

  • CMR (karzinogene, mutagene oder reproduktionstoxische Stoffe);
  • PBT (persistente, bioakkumulierbare und toxische Stoffe);
  • vPvB (sehr persistente und sehr bioakkumulierbare Stoffe);
  • bestimmte bedenkliche Stoffe, die schwer wiegende und irreversible Wirkungen auf Mensch und Umwelt haben, z. B. Chemikalien mit endokriner Wirkung.